Elektroautos: Steuervorteile und Zuschüsse, informieren Sie sich bei PRO-EL!

Seit Juli 2016 subventionieren Bund und Hersteller die meisten Elektroautos sowie Pkw mit Brennstoffzelle mit insgesamt 4000 Euro, Plug-in-Hybride werden mit  3000 Euro gefördert. Diese Prämie gibt es sowohl beim Kauf als auch beim Leasing. Manche Autokonzerne legen auf ihren Anteil – er beträgt die Hälfte des Betrags – sogar noch etwas oben drauf.

Zuständig für die Bewilligung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), in der Regel füllen die Autohändler die erforderlichen Formulare für die Kunden aus. Beantragen können die Förderung Privatpersonen, aber auch Unternehmen, Stiftungen und Vereine. Den Umweltbonus gibt es allerdings nur, wenn der Wagen auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge des BAFA steht. Auf ihr finden sich beispielsweise der Renault Zoe, der Nissan Leaf, der i3s von BMW, der Ioniq von Hyundai und das Tesla Model 3.

Bei allen Elektroautos, die gefördert werden sollen, muss der Netto-Listenpreis unter 60.000 Euro liegen. Käufer eines Audi e-tron quattro oder eines Jaguar I-Pace – die deutlich mehr kosten – müssen also auf die Förderung verzichten. Insgesamt reicht das Geld der Bundesregierung für 300.000 Pkw – bis Ende Dezember 2018 wurden 91.498 gefördert. Dieses Programm läuft noch bis zum 30.6.2019. Eine Verlängerung wird derzeit in Berlin geprüft.

Steuervorteile für Elektroautos

Und auch steuerlich werden Elektroautos gefördert: Für batterieelektrische Fahrzeuge, die bis zum 31.12.2020 erstmals zugelassen werden, wird zehn Jahre lang keine Kfz-Steuer fällig. Nach einem Halterwechsel innerhalb dieser zehn Jahre wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den dann noch verbleibenden Zeitraum gewährt. Hybridfahrzeuge, die auch von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, profitieren nicht von diesem Steuervorteil.

Für Dienstwagen gilt seit 2019 ein weiteres Privileg: Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge werden pauschal mit 0,5 Prozent des Listenpreises versteuert. Zum Vergleich: Verbrenner müssen mit einem Prozent des Listenpreises beim Finanzamt angesetzt werden. Und auch das Laden des Elektroautos beim Arbeitgeber muss nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Für weitere Infos setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir beraten Sie gerne!

(Quelle: ADAC)
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